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> Collection "» Industriefotografie: Bild 167 Nachlass Alfred Paulus"
Fotos des Industrie- und Werbefotografen Alfred Paulus - der Bestand "Bild 167 - Nachlass Alfred Paulus"
"Fortschrittsgedanken und technologisch geprägtes 'Lebensgefühl' der Nachkriegszeit – in fotografischer bzw. aesthetischer Umsetzung - zu dokumentieren",
dass sei, so der Fotograf Alfred Paulus in einem Schreiben an das Bundesarchiv, mit seinen Aufnahmen möglich. Da das Bundesarchiv sich dieser Ansicht vorbehaltlos anschließen konnte, wurden die Bilder von Alfred Paulus 1985/86 ins Bundesarchiv übernommen.
Alfred Paulus wurde 1917 als Sohn eines Aachener Unternehmers geboren. Nach dem Besuch einer Malschule Mitte der 1930er Jahre absolvierte er eine Lehre zum Fotografen in Aachen und Rudolstadt. 1945 eröffnete er ein eigenes Fotoatelier in Aachen, das er 1954 nach Stolberg verlegte. 1949 hatte Paulus die Meisterprüfung abgelegt.
Das Werk des als Industrie- und Werbefotograf tätigen Paulus beinhaltet zahlreiche Aufnahmen von Industrieanlagen bzw. Teilansichten von Gebäuden. Neben Motiven von Werksansichten beinhaltet der Bundesarchiv-Bestand "Bild 167 Nachlass Alfred Paulus" auch Bilder von Kaufhäusern, Kirchen, Banken oder Krankenhäusern. Darüber hinaus machte Paulus Aufnahmen von Produktionsvorgängen, Produkten namhafter Firmen, Detailansichten von Maschinen und Fahrzeugen oder Orgeln.
Einige seiner Werke wurden mit Auszeichnungen prämiert. Er gewann z. B. 1961 eine Goldmedaille auf der "Foto 61" in Stuttgart. Auch auf internationaler Bühne konnte er Erfolge feiern. 1970 wurde eines seiner Bilder in Budapest mit einem Preis gekürt.
Seine Fotowerkstatt betrieb er bis 1974. Danach widmete er sich wieder vermehrt der Malerei. 1988 verstarb Paulus in seiner spanischen Wahlheimat Palamos, seine letzte Ruhestätte fand er im nordrhein-westfälischen Erwitte.